Musiklager und Konzert mit dem Zürcher Jugendblasorchester U25 – ZHJBO.
- Emilie Chabrol
- 20. Okt. 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Juni 2025
Das Lager des Zürcher Jugendblasorchesters u25 fand vom 12. bis 19. Oktober 2024 in Rheinau statt. Nach einer Woche intensiver Probenarbeit durften wir mit großer Freude zwei wunderschöne Konzerte in Horgen und Winterthur geben.

Zum zweiten Mal in Folge hatte ich das große Glück, die jungen Musikerinnen und Musiker des Zürcher Jugendblasorchesters u25 während ihres jährlichen Lagers zu dirigieren. Es war eine emotional bereichernde und zutiefst inspirierende Erfahrung.
Ich habe dort motivierte junge Talente kennengelernt, die den ehrlichen Wunsch hatten, gemeinsam zu wachsen. Ihr Wille zur gemeinsamen Anstrengung hat sie dazu gebracht, über sich hinauszuwachsen – nicht im Wettbewerb, sondern im Teamgeist, mit gemeinsamen Zielen: sich weiterentwickeln, dem Publikum die bestmöglichen Konzerte bieten, stolz auf ihre Arbeit sein und ihren Familien Freude und Stolz schenken.
Während der Proben habe ich eine bemerkenswerte Hilfsbereitschaft erlebt. Fortgeschrittene unterstützten die anderen mit viel Wohlwollen und ganz ohne Urteil. Dieses Klima des gegenseitigen Respekts ermöglichte es jedem Einzelnen, sich in einem gesunden und fördernden Umfeld zu entfalten.
Trotz eines anspruchsvollen Programms zeigten sie Geduld, Ausdauer und beeindruckende Disziplin. Die Proben begannen um 8:45 Uhr – und dennoch kamen viele schon deutlich früher, um sich einzuspielen. Abends arbeiteten einige sogar allein weiter, um schwierige Passagen zu meistern. Diese Rigorosität war nicht von außen gefordert – sie kam aus eigenem Antrieb.
Ich bin stolz auf ihre Fortschritte, auf ihre Auftritte – und dankbar, dass ich sie bei diesen beiden Ausgaben begleiten durfte. Die Standing Ovation am 19. Oktober im Stadthaus Winterthur war die schönste Anerkennung für ihre Leistung.
In ihrem Alter habe auch ich an ähnlichen Lagern teilgenommen. Doch diese natürliche Zusammengehörigkeit und die kollektive Energie, die ich hier erleben durfte, waren damals nicht selbstverständlich. Deshalb möchte ich dieser Generation meinen Respekt zollen – sie ist voller Werte, Engagement und Herz.
Ein großes Dankeschön an alle, die diese Erfahrung ermöglichen: dem Zürcher Blasmusikverband, den Organisatorinnen Stefanie Hauri-Fischli und Mirjam Meier, sowie den Registerleitenden, die ihr Wissen mit so viel Leidenschaft weitergeben.
Alles, was diese jungen Menschen in dieser Woche lernen – musikalisch und menschlich – wird sie ihr ganzes Leben lang begleiten.
Lassen wir uns weiterhin von ihnen inspirieren… und inspirieren wir sie.











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